Knatter.

Es knattert.
Hubschrauber beschützen knatternd den Knaster. Die ganze Welt des Knasters ist zu Gast in Hamburg und der Knaster trifft sich um zu knattern wie es weitergeht. Mit dem Euro-Angelsächsischen Knatter. Und bloß nix abgeben, und bloß sich keine Blöße geben, und bloß keine Alternativen zulassen, und bloß kein Jota nachgeben, und bloß weitermachen und sich nicht beeirren lassen, und bloß die Grenzen dichtmachen und bloß den Export schützen und bloß die Binnenkonjunktur beschützen und bloß keinen reinlassen und bloß zusammenstehen und bloß weiter meinen, die Deutungshoheit zu behalten und bloß nicht nachgeben und bloß niemanden reinlassen und bloß keinen Deal verpassen und bloß nicht vergessen, dass man die herrschende Klasse ist und keinesfalls begreifen …
…. dass wir nur ein Teil dieser Welt sind.

Der Teil nämlich, der den „anderen“ diktiert, wo es langgeht.
Der ihnen den Scheiss verkauft, den wir nicht mehr loswerden.
Der sie mit dem Müll unserer „Zivilisation“ zukippt.
Der ihnen Sprachen und Vertragswerke und Patente aufoktruiert, die nicht ihre sind.
Der ihnen die Handlungsfähigkeit, die Würde und die Freiheit raubt.
Der sie drangsaliert, erpresst, abhängig macht und unterwirft.
Der sich selbst desavouiert in dem er solches plant und tut.

Welcome to hell.
You are not welcome.
R.

Category: Alltagskultur, Kommunikation, Umwelt 1 Kommentar »

Eine Antwort zu “Knatter.”

  1. Gerhard

    Genau, „den Knaster beschützen“.
    Die Äußerungen der heutigen Pressekonferenz und Statements gestern vom Polizeipräsidenten lassen nur einen Schluss zu, man hat bewusst das Geschehen in der Stadt in Kauf genommen, um die Durchführung des Gipfels „sicher zu gewährleisten“ – der berüchtigte „Kollateral-Schaden“.

    Wo war Olaf Scholz?
    Drei Fragen sind zu beantworten:
    1. Warum gab es keine (Hubschrauber-)Aufklärung, um das Wüten des Mobs am Freitag-Morgen frühzeitig zu erkennen?
    Natürlich mussten sich die Polizeikräfte ausruhen. Doch genau das wussten die Chaoten/Anarchisten und nutzten das aus. Nur, jeder erfahrene Einsatzleiter sollte dafür eine entsprechende Aufklärung/Beobachtung und nötige Reserven sicherstellen.

    2. Warum konnte der Mob mehr als drei Stunden ungehindert in der Schanze wüten?
    Es war sichtbar, dass die Chaoten der Polizei eine lebensgefährliche Falle stellen wollten. Nur, im Vorfeld war angekündigt worden, dass Spezialkräfte jederzeit innerhalb von weniger als 10 Minuten an jedem Ort der Stadt einsetzbar seien. Das führt zur dritten zur Frage.

    3. Warum hat die politische Führung, Olaf Scholz und Andi Grote, in dieser Situation nicht eingriffen und umgehend die Spezialkräfte angefordert?

    So, genug „Stammtisch-Gerede“, hab‘ ich mich wieder abgeregt …

    Bleibt nur Adam Curtis, den BBC-Dokumentarfilmer zu zitieren, der vor Kurzem sagte: „We live in a world where nothing makes no sense anymore.“

    PS: Olaf Scholz lauschte zur fraglichen Zeit Beethovens Neunter in der Elbphilharmonie …


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