Fire.

Wo Rauch ist, ist auch Feuer.

Eine alte Gewissheit, die sich seit Jahrtausenden bewahrheitet. Im Flächenbrand jedoch, macht das Feuer seine eigenen Winde und der Rauch ist nur noch Symptom, auch wenn mehr Menschen daran sterben als in den Flammen. Was uns das lehren soll?

Dass – nebst aller physischen, lokalen Katastrophen, niedergebrannten Häusern, zerstörten Ernten, Schicksale und sinnlos freigesetzter Energie – es Wert ist, darüber nachzudenken, ob wir nicht auch im Informationszeitalter, mit der Wucht der Algorithmen, der digitalen Aufmerksamkeits-Ökonomie und der weltumspannenden Shitstorms, sinnlosen Bilderfluten und KI-Gläubigkeit eine Feuersbrunst entfacht haben, für die es keine Feuerwehr gibt.

Und innehalten.

Denn wir werden davon hinweggefegt werden; verbrannt, verdummt und ohne uns daran zu erinnern, dass wir mal im realen Leben Liebe und Empathie empfunden haben. Oder in Hundescheisse getreten sind.

Der Rest ist Rauch – auf einem Schlachtfeld, dass die Maschinen beherrschen werden. Nur weil wir nicht aufgepasst haben, zu eitel, zu langsam oder einfach zu dumm waren.